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Symmetrische und Asymmetrische Verschlüsselung

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Verschlüsselungsverfahren gibt es bereits seit der Antike und wurden im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt.

Historische Verfahren wie die Stabchiffre, Cäsar-Chiffre, Vigenère-Chiffre und die Enigma basieren auf symmetrischer Verschlüsselung. Dabei verwenden Sender und Empfänger denselben Schlüssel, der zuvor sicher ausgetauscht werden muss.

Bei der asymmetrischen Verschlüsselung gibt es dagegen einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel kann frei weitergegeben werden und dient zum Verschlüsseln einer Nachricht, während nur der private Schlüssel des Empfängers die Nachricht wieder entschlüsseln kann.

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In der Praxis werden häufig beide Verfahren kombiniert (hybride Verschlüsselung).


Ergänzung zur asymmetrischen Kryptografie (16.08.2026)

Die Sicherheit beruht auf mathematischen Problemen, die in eine Richtung leicht, rückwärts aber praktisch nicht lösbar sind. 

Bei RSA basiert dieses Problem auf großen Primzahlen. Es ist leicht, zwei große Primzahlen zu multiplizieren. Aus dem Ergebnis wieder die ursprünglichen Primzahlen zu bestimmen, ist dagegen sehr aufwendig.

Elliptic Curve Cryptography (ECC) beruht auf dem sogenannten diskreten Logarithmusproblem. Auch hier ist die Berechnung in eine Richtung einfach, die Rückrechnung aber praktisch unmöglich.