Künstliche Intelligenz
Large Language Models (LLMs) sind ein Teil der generativen KI. Bei LLMs (großen Sprachmodellen) handelt es sich um Textmodelle. Sie sind sehr breit in ihrem Wissen, werden mit großen Mengen an Daten gefüttert und können auch eine Vielzahl von Aufgaben lösen.
Dies unterscheidet sie von klassischen KI-Modellen, die es schon länger gibt. ML-Modelle sind nichts Neues. Damals wurde beispielsweise gefragt, ob ein Bild eine Katze, einen Hund oder eine Maus beinhaltet.
Bei den LLMs ist dies anders: Sie verfügen über sehr großes und breites Wissen und können eine Vielzahl von Aufgaben lösen, wie Texte generieren, Zusammenfassungen erstellen oder Fragen beantworten. Chatbots sind im Prinzip große Sprachmodelle, die darauf trainiert wurden, ein Frage-Antwort-Spiel zu führen. LLMs können jedoch grundsätzlich nur Text vervollständigen.
Maschinelles Lernen
Maschinelles Lernen (ML) ist ein Teilbereich der Künstlichen Intelligenz, bei dem Algorithmen nicht explizit für jede Aufgabe programmiert werden, sondern aus Daten lernen und sich durch Erfahrung verbessern, um Vorhersagen oder Entscheidungen zu treffen.
Wie LLMs funktionieren
Wenn du „Hallo“ schreibst, zerlegt die KI diesen Text nicht in ganze Wörter, sondern in sogenannte Tokens. Ein Token ist ein kleiner Textbaustein – oft ein Teil eines Wortes oder ein ganzes Wort. „Hallo“ könnte zum Beispiel ein einzelner Token sein.
Die KI nimmt diesen Token zusammen mit der Systemanweisung („Der User grüßt…“) auf und analysiert den Kontext. Sie versteht durch die Anweisung direkt, dass sie auf Deutsch antworten soll. Nun berechnet sie für jeden potenziellen nächsten Token in ihrem gesamten Wörterbuch, wie wahrscheinlich es ist, dass er als Nächstes folgt. Da die Anweisung „antworte freundlich auf Deutsch“ lautet, sind Tokens wie „Hallo“, „Wie“, „geht“ oder „kann“ extrem wahrscheinlich.
Dieser Prozess wiederholt sich fortlaufend: Basierend auf dem bereits generierten Text fragt sich die KI immer wieder neu: „Welcher Token kommt als Nächstes am wahrscheinlichsten?“
So umweltschädlich ist KI
Ein neuer UN-Bericht warnt: KI-Rechenzentren fressen schon heute 1,5 % des weltweiten Stroms – bis 2030 könnten es 3–4 % werden, so viel wie 100 Atomkraftwerke liefern.
Dazu kommen Milliarden Kubikmeter Wasser und Berge an Elektroschrott.
Was ist ein Prompt?
Der Begriff „Prompt“ bezeichnet die Anweisung, die ein Nutzer einer generativen KI gibt – sei es schriftlich oder gesprochen.
Die Qualität des Prompts entscheidet maßgeblich darüber, wie gut die Antwort der KI ausfällt. Inzwischen gibt es auch eigene Fachrichtungen dafür – das Prompt-Engineering.
Ein guter Prompt besteht meist aus den RABEN Funktionen:
- R: Rollenzuteilung (wer bist du)
- A: Aufgabe (was soll das LLM tun)
- B: Beispiele mitgeben
- E: Ergebnisart (Format des Outputs)
- N: Nachfragen (Verfeinerung durch Nachfragen und ergänzen)